Die Aktien der EMI Group zogen nach der Genehmigung der Fusion Sony BMG durch die europäischen Kartellwächter an. Analystenkommentare hatten die Position des Papiers zuvor gestärkt. Obwohl die EU-Kommission deutlich machte, weitere Konzentrationsbewegungen im Musikgeschäft genau unter die Lupe nehmen zu wollen, schwäche dies die Wettbewerbsfähigkeit EMIs nicht, betonte etwa Mark Harrington von der Investmentbank Bear Stearns. „Wir rechnen nicht damit, dass sich die Marktposition EMIs verschlechtert, da das Unternehmen groß genug ist, um sich dem Wettbewerb mit allen anderen Tonträgerfirmen zu stellen.“ Zwar beabsichtige EMI derzeit offenbar keinen Zusammenschluss mit Warner, trotz der Aussagen der EU-Kommission sei die Genehmigung einer weiteren Fusion im Musikgeschäft aber nicht ausgeschlossen. Nachdem die EMI-Papiere zu Handelsschluss am 20. Juli bei 224,75 Pence rangierten, zogen sie am Vormittag des 21. Juli bis 12 Uhr deutscher Zeit um rund 3,9 Prozent auf 233,50 Pence an.
EMI-Kurs profitiert von Sony BMG
Die Aktien der EMI Group zogen nach der Genehmigung der Fusion Sony BMG durch die europäischen Kartellwächter an. Analystenkommentare hatten die Position des Papiers zuvor gestärkt.


