Musik

EMI: Fifield sauer

„Lucky Jim“ Fifield, Chef der Music Division der EMI, ist sauer: Nachdem Sir Colin Southgate nicht wie erwartet den Chefsessel der EMI räumt, sondern weiter Executive Chairman des Konzerns bleiben wird (), will Fifield nun seinen im März nächsten Jahres auslaufenden Vertrag bei der EMI nicht verlängern. Das jedenfalls berichtet der Londoner „Independent“. Dem Bericht zufolge könnte Fifield auch schon früher gehen, wenn die EMI einer frühzeitigen Auflösung des Vertrags zustimmt.

Nicht nur Fifield, der aufgrund seines mit 6,9 Mio Pfund dotierten Vertrages mit der EMI in der Branche als „Lucky Jim“ bekannt ist, hatte damit gerechnet, daß Sir Colin den Top-Job bei EMI räumen und sich auf seine Aufgaben als Chef des Royal Opera House konzentrieren würde (). Stattdessen bleibt Southgate vorerst Executive Chairman. Beobachter nehmen aber an, daß demnächst ein Kandidat von Außen die Leitung der EMI übernehmen werde. Ken Berry, der die Plattenlabel der EMI leitet, ist als Nachfolger für Southgate wohl aus dem Rennen.