EMI Electrola macht Gesichter von Dance-Künstlern bekannt
„Wir haben die Strategie ‚lieber weniger Titel, dafür aber richtig‘, für die sich jetzt immer mehr Firmen entscheiden, schon dieses Jahr erfolgreich angewandt und waren damit supererfolgreich“, erklärt Michael Urgacz, zuständig für Marketing/A&R Dance bei EMI Electrola. So konnten sich diese Veröffentlichungen dann auch „hoch positionieren“, bekräftigt EMIs Dance-Fachmann. Besonders stolz ist Urgacz auf den nationalen wie internationalen Erfolg von Cosmic Gate und den deutschen Durchbruch des belgischen Projekts Lasgo, bei denen die im Vergleich mit den Vorjahren geänderte Strategie gegriffen habe: „Wir arbeiten absolut künstlerorientiert – das heißt, die Artists längerfristig aufzubauen, ihre Gesichter präsent zu machen und sie so nah wie möglich an den Pop-Bereich heranzubringen.“ Das habe bei Acts wie Lasgo oder zuletzt Milk Inc. funktioniert, und auch Underground-Themen vom Overdose-Label wie dem DJ Scot Project oder Hypetraxx habe die EMI-Strategie Charts-kompatibel gemacht. „Dafür arbeiten bei uns nun alle Abteilungen zusammen an den Dance-Themen“, wie Urgacz erläutert. „Wir signen nicht 20 hochgehypte Tracks, von denen dann vielleicht nur einer funktioniert. Bevor wir einen Song unter Vertrag nehmen, an den nicht alle bei uns glauben, konzentrieren wir uns lieber auf eindeutige Themen – was nur fair gegenüber den Produzenten ist.“


