Die EMI Group gibt sich im Übernahmepoker um Warner Music geschlagen: Am frühen Morgen des 24. November zogen die Briten ihre Offerte zurück. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es nicht länger möglich ist, eine für beide Verhandlungspartner akzeptable Einigung zu erzielen, die auch noch im Sinne der EMI-Aktionäre ist“, erklärte EMI-Chairman Eric Nicoli. Zuvor hatte das Management des US-Medienkonzerns Time Warner bereits signalisiert, dass derzeit die Investorengruppe um Haim Saban und Edgar Bronfman jr. die Nase im Rennen um Warner Music vorn habe. Nicoli betonte, dass es das Ziel des EMI-Konzerns sei, den Shareholder Value durch den Aufbau eines Unternehmens voranzubringen, das ein breites Angebot an qualitativ hochwertiger Musik und innovativer Produkte auf verschiedenen Distributionswegen anbietet, und seinen Künstlern ein attraktives Umfeld für ihre musikalischen Ideen und die Entwicklung ihrer Karriere bieten könne.
EMI bleibt Single
Die EMI Group gibt sich im Übernahmepoker um Warner Music geschlagen: Am frühen Morgen des 24. November zogen die Briten ihre Offerte zurück.



