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Elvis-Re-Issue ist 1000. Nummer eins der UK-Charts

Die Strategie von Sony BMG hat sich ausgezahlt: Mit der Wiederveröffentlichung von „One Night“ landet die Company nach dem „Jailhouse Rock“ die zweite britische Nummer eins in Folge mit dem Re-Issue einer Elvis-Presley-Single und den erhofften 1000. Spitzenreiter in der Geschichte der UK-Singles-Charts. Dort liegen die Verkaufszahlen indes niedrig wie nie zuvor.

Die Strategie von Sony BMG hat sich ausgezahlt: Mit der Wiederveröffentlichung von „One Night“ landet die Company nach dem „Jailhouse Rock“ die zweite britische Nummer eins in Folge mit dem Re-Issue einer Elvis-Presley-Single und den erhofften 1000. Spitzenreiter in der Geschichte der UK-Singles-Charts. Für Elvis Presley ist das hier die 20. Nummer eins – Rekord vor den Beatles, die 17-mal die UK-Singles-Hitliste anführten.

„One Night“ erschien neu in einer limitierten Auflage, von 30.000 Stück, die komplett vergriffen ist. Fans zahlten daraufhin bei e-Bay für die wieder aufgelegte Single, die bereits 1959 die UK-Charts anführte, bis zu 74 Pfund.

Sony BMG veröffentlicht im Vereinigten Königreich anlässlich des 70. Geburtstags des „King of Rock’n‘ Roll“ am 8. Januar alle seine UK-Spitzenreiter. Jede Woche kommt ein Titel heraus. Zunächst erschien „All Shook Up“ in einer schmucken Box für 10,99 Pfund, die Platz bietet für alle weiteren Singles der Re-Issue-Serie. Die könnte also noch einige Monate die UK-Singles-Charts beherrschen. Das ist indes in heutigen Zeiten nicht allzu schwierig: „Jailhouse Rock“ schaffte es in der letzten Woche mit 21.262 verkauften Kopien an die Spitze der Hitliste – ein absoluter Minusrekord in Großbritannien genau wie die Gesamtzahl der abgesetzten Singles von 265.000. In den späten Neunzigern waren durchschnittlich noch 100.000 Käufer nötig, um den Charts-Thron zu besteigen, in den späten 80er und frühen 90er Jahren sogar fast eine viertel Million. Allein in den letzten zwölf Monaten gingen die Singles-Verkäufe im Vereinigten Königreich um 41 Prozent zurück.

Der Tonträgerindustrieverband BPI räumte angesichts der aktuellen Verkaufszahlen ein, dass die Charts repräsentativer wären, wenn Downloadverkäufe mitgezählt würden, was bislang nicht der Fall ist. V2-Chef David Steele kommentiert: „Die Leute kaufen keine Singles mehr. Diese Entwicklung schreitet voran: physische Singles wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben.“

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