“Der Anteil von HipHop hat bei uns in letzter Zeit zugenommen und wächst weiter“, sagt Viva-Programmdirektor Stefan Kauertz. Das solle sich auch nach dem Zusammengehen der beiden Kanäle nicht ändern, betont er. Bei der Umstrukturierung von Viva bleiben „Mixery Raw Deluxe“ von Viva und das Viva-Zwei-Format „Supreme“ als eigenständige Sendungen erhalten. Dabei hält Kauertz auch an der konzeptionellen Trennung der beiden Formate fest.
Das von MC Rene und Christian Reitze moderierte Magazin „Mixery Raw Deluxe“ soll laut Viva-Chef Dieter Gorny vor allem das „soziale Miteinander im Club“ abbilden und somit eine jüngere Zielgruppe ansprechen. „Wir sind ein Musiksender, deshalb liegt das Augenmerk auf der Musik und den Clips. Allerdings berichtet gerade,Mixery‘ regelmäßig von Battles und ähnlichen Veranstaltungen“, ergänzt Kauertz. Hier findet zudem mehr deutscher HipHop statt, während „Supreme“ vor allem das internationale Geschehen abbildet. „Dazu kommt, dass,Supreme‘ sich auch verstärkt um die Geschichte von HipHop kümmert, mit Specials über Soul der 70er Jahre oder den Beginn der Graffiti-Bewegung“, erläutert Kauertz.
Auch mit dem Zuschauerzuspruch zeigt sich der Programmdirektor zufrieden: „Die Reaktionen sind sehr positiv. Die Resonanzen zwischen den HipHop-Shows im Vergleich zu anderen Spartensendungen wie,Club Rotation‘ oder,Ritmo‘ halten sich die Waage.“ Wie bei den anderen beiden Nischenformaten seien auch im HipHop-Segment eigene Compilations „angedacht“, verrät Kauertz, der beide Sendungen als einen „Spiegel der deutschen Hip Hop-Landschaft“ versteht, aber zugleich auch „Einfluss auf die Entwicklung“ nehmen will.
Dabei sei die Sendung auf Viva Zwei „kompetent, aber nicht erzieherisch“ gemeint. Weiter meint Kauertz: „Die Sendung spiegelt die Vielfalt der Qualität im internationalen HipHop. Somit ist der Zuschauer in der Lage, sich selbst ein Bild aus dem Farbenreichtum dieser Musik zu schaffen.‘


