Musik

Einigung zwischen MusicMatch und RIAA

Der Webcaster MusicMatch und der amerikanische Verband der Musikindustrie RIAA haben ein Lizenzierungsmodell vereinbart, das die Nicht-Interaktivität des Online-Radios feststellt.

Der Webcaster MusicMatch und der amerikanische Verband der Musikindustrie RIAA haben ein Lizenzierungsmodell vereinbart. Damit sind Zweideutigkeiten und Unstimmigkeiten, die zu einem Rechtsstreit führten, aus dem Weg geräumt. In der getroffenen Vereinbarung erkennt die RIAA MusicMatch als nicht interaktiv an. Somit werden gemäß des Digital Millenium Copyright Act für das Internetradio von MusicMatch Lizenzgebühren nur mit einer Pauschale abgegolten. Für sogenannte interaktive Angebote müssen Lizenzvereinbarungen mit der Musikindustrie jeweils einzeln ausgehandelt werden. Die RIAA hat im Mai Launch Media und im Juni neben MusicMatch auch die Online-Anbieter MTVi Group und XAct Radio , da diese mit ihren personalisierten Streams laut RIAA unter die Interaktivitätsdefinition fielen. Zuvor reichte die Digital Media Association als Vertreter der Webcaster eine gegen den US-Tonträgerverband ein, um gerichtlich klären zu lassen, inwieweit ein personalisiertes Online-Programm mit einem interaktiven Programm gleichzusetzen sei.