Ein Gericht in New York verurteilte Lil‘ Kim zu einer Haftstrafe von zwölf Monaten und einem Tag, weil sie gestanden hatte, bei einem Prozess im Jahr 2003 vorsätzlich falsch ausgesagt zu haben. Damals war die Rapperin als Zeugin einer Verhandlung geladen, bei der es um eine Schießerei aus dem Jahr 2001 ging. Um ihre Geschäftspartner zu schützen, habe sie damals vor einem Geschworenengericht Falschaussagen gemacht, gab die Rapperin nun reuig zu Protokoll.
Die Musikerin, deren kreativer Stern schon seit geraumer Zeit an Strahlkraft verloren hat, muss ihre Haftstrafe am 19. September antreten.
Glück im Unglück
Lil‘ Kim hatte dabei noch Glück im Unglück: Denn das Höchststrafmaß für Meineid und Verschwörung liegt im US-Bundesstaat New York bei jeweils fünf Jahren Gefängnis. Neben der Gefängnisstrafe muss Lil‘ Kim auch noch 50.000 Dollar Buße zahlen.


