Für „Saturday“, die Hymne zum Stoßseufzer „Endlich Wochenende“, bekamen die Dortmunder Unterstützung von keinen geringeren als den Ärzten, selbst Anhänger der Chainsaw Hollies. Aber woher stammen nun die Ideen? „Wie Keith Richards sagte: Die hängen im Raum. Das kann ein Satz sein, den du geil findest, oder du dengelst mit der Gitarre vorm Fernseher rum.“ Aha. Was bei der „Dengelei“ rauskam, überzeugte übrigens auch die Britpop-Päpste von Oasis, die darauf bestanden, die Chainsaw Hollies im Vorprogramm zu haben.
Ein Händchen für Melodien
„Ich dengel so rum“, antwortet Atze Ludwig, Chefautor der Chainsaw Hollies, lakonisch auf die Frage, wie er zu seinen Songideen komme. Ludwig hat ein gutes Händchen für große Melodien, geschult an Klassikern wie den Beatles, den Kinks, The Clash oder den Stray Cats. So gelingen seinem Trio mit dem neuen Album „My One Weakness“ (Gringo/Intercord) 13 gitarrenfreundliche Pop-Perlen.


