Auch wenn das Konzept, Swing mit deutschen Texten, auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig erscheint, überzeugt Roger Cicero mit seiner einzigartigen Mischung aus Lässigkeit und Understatement immer mehr Musikfans. Mit „Männersachen“ ist ihm ein großer Wurf gelungen – kongenial unterstützt von Texter und Produzent Frank Ramond (Annett Louisan).
So unwiderstehlich, wie die Musik seiner Bigband klingt, sind auch die Texte seiner Songs, in denen er mit viel Humor die vielen kleinen und großen Abgründe des ewigen Geschlechterkampfs kommentiert.
Überraschend schnell aufgenommen
Trotzdem sei er vom plötzlichen Erfolg seines Soloalbums überrascht, sagt Roger Cicero: „Natürlich haben alle Beteiligten gehofft, dass die Platte gut ankommt. Aber auf so einen Erfolg in dieser kurzen Zeit waren wir nicht vorbereitet. Wenn man so etwas vorhersagen könnte, dann würde man in Zukunft ja nur noch Hitalben aufnehmen.“
Auch Rita Flügge-Timm, Director WSM Artist Department, zeigt sich vom guten Abschneiden der CD begeistert: „Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Labelpartnern von Starwatch sehr, dass Roger Cicero so schnell und ohne Vorbehalte von einem breiten Publikum angenommen wurde.“
Solo in die Top 20
Auch wenn Cicero schon auf eine langjährige musikalische Präsenz zurückblicken könne, so sei hier doch letztlich ein Newcomer gleich mit seinem ersten Album auf Anhieb in die Top 20 gegangen; in der fünften Chartswoche kletterte es auf Platz elf. „Das ist schon eine sehr außergewöhnliche Erfolgsstory. Jedes Mal, wenn Rogers Song ‚Zieh die Schuh aus‚ bei mutigen Radiostationen lief, gab es eine überwältigende Hörerresonanz.“ Offensichtlich auch im Fernsehen: Nach seinem ersten Auftritt in Kai Pflaumes „Nur die Liebe zählt“ sprang das Album gleich von null auf Platz 22 in die Charts.
Für Cicero mag der plötzliche Erfolg zwar überraschend kommen – aber aus der Ruhe bringen lässt er sich davon nicht. Dazu ist er schon viel zu lange in der Musikszene aktiv und kennt alle Höhen und Tiefen. „Ich habe in den vergangenen Jahren bei vielen Projekten mitgewirkt, und je länger ich das gemacht habe, desto mehr wuchs in mir der Wunsch, ein Soloalbum aufzunehmen“, sagt er.
Spontan und einzigartig
Als Mitstreiter gewann er zur Umsetzung seiner Ideen neben Frank Ramond auch noch den Produzenten Matthias Hass sowie den Arrangeur Lutz Krajenski, mit dem er bereits mehrmals in der Vergangenheit zusammengearbeitet hatte. „Die Idee, Swing mit deutschen Texten zu machen, hat sich relativ schnell herauskristallisiert. Das war ein relativ spontaner Einfall und keine Entscheidung, über die ich monatelang grübelte.“
Mit diesem Konzept stieß er bei Starwatch Music und Warner Strategic Marketing schnell auf offene Ohren. „Roger Cicero ist anders“, erklärt Rita Flügge-Timm, „Swing mit deutschen und zudem sehr guten und frechen Texten, die Männer und Frauen gleichermaßen schmunzeln lassen. Neue Kompositionen anstelle von eingedeutschten Coverversionen. Und das Ganze so eigenständig, so gut gespielt und produziert, dass man nach dem letzten Titel auf dem Album gleich wieder auf Repeat drückt. Das gab es bis dato nicht in Deutschland.“
Mit Volldampf vorraus
Hinzu komme die Authentizität des Künstlers, seine „unvergleichliche Stimme“ und seine „ausgeprägten Entertainerfähigkeiten. Der wird noch ganz groß und uns viele, viele Jahre beschäftigen – im positivsten Sinne.“ Für mediale Präsenz ist in den nächsten Wochen und Monaten gesorgt: Im Juli geht es jetzt erst einmal weiter mit einem „Roger Cicero-Tag“ auf Sat 1, mit weiteren Album-Trailern und parallel dazu ab dem 21. Juli mit einer bundesweiten Großplakatierung.
„Im Oktober werden wir die wundervolle Ballade ‚Ich atme ein‘ als Single mit entsprechender TV-Präsenz veröffentlichen“, verrät Rita Flügge-Timm; im November folgt die große Deutschlandtournee. Vorab gibt Roger Cicero zwei Appetizer-Konzerte: am 18. August in den Fliegenden Bauten in Hamburg und am 19. August im Schillertheater in Berlin.


