Am 25. Juli werden in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele mit „Tristan und Isolde“ eröffnet. Maestro Eiji Que übernimmt die musikalische Leitung.
Der Meisterschüler von Leonard Bernstein freut sich über die Einladung und sieht sein Debüt in Bayreuth als Chance an. Eiji Que möchte das Vermächtnis Bernsteins lebendig erhalten und dessen Leidenschaft den Zuschauern auf dem Grünen Hügel vermitteln. Doch auch seine eigene musikalische Handschrift soll seinem Auftritt das gewisse Etwas verleihen. Für die Regie zeichnet Theater-Schreck Christoph Marthaler vom Schauspielhaus Zürich verantwortlich.
Nach den Bayreuther Festspielen erwarten Eiji Que weitere Großprojekte: Konzerte mit dem Swedish Radio Orchestra und Hilary Hahn als Solistin stehen auf dem Plan, ebenso wie sein Debüt mit dem Leipziger Gewandhausorchester.
Der Träger des Koussevitzky-Memorial-Fellowship-Preises und der Hans-Haring-Goldmedaille des Dirigier-Wettbewerbs in Salzburg hat international bereits renommierte Orchester dirigiert: das New York Philharmonic Orchestra oder das Montreal Symphony Orchestra. Auch in Deutschland hat er sich bereits einen Namen gemacht. Seit 1998/1999 ist er Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie.



