Musik

Echo – Deutscher Musikpreis 2005

Auftrieb der Schönen und Erfolgreichen im deutschen Musikgeschäft: Am Samstag wurde in Berlin DER Deutsche Musikpreis verliehen.

Wenn auch Superstar Robbie Williams durch Abwesenheit glänzte, dem Auftrieb der Stars im Berliner Estrel Convention Center tat das keinen Abbruch. Sogar Thomas Gottschalk und Thomas Kerner wurden aufgeboten, um jeweils internationalen Künstlerinnen je einen ECHO zu überreichen: Anastacia und Newcomerin Katie Melua.

Zu den Überraschungen dürfte gezählt haben, dass die ursprünglich mit vier Nominierungen bedachte Nachwuchsband „Silbermond“ am Ende lediglich mit dem Nachwuchspreis nach Hause gehen durfte. Sie boten dafür schöne Begeisterung. Im Gegensatz zu den Überraschungssiegern des Abends: Rammstein bekam zwei Trophäen. Karge Reaktion. „Danke.“

Stefan Raab erntete seine ECHO-Trophäen (als Medienpartner des Jahres und als Produzent des Jahres) ja bereits vorab. Dergleichen Häufung durften nur noch Rammstein mit ebenfalls zwei Preisen erleben. Für sein Lebenswerk wurde der Texter und Produzent Michael Kunze geehrt. .

Die im Vorfeld hoch gehandelte Band „Silbermond“ erntete nur den Nachwuchspreis. Dafür schnappte das Krokodil, und auch der Holzmichl erlebte eine nette Ehrung im dunklen Tuch…

Da gibt’s nicht nur was auf die Ohren – auch die Augen kriegen Futter bei großen Stars und hübschem Nachwuchs. Zur Beweisaufnahme geht es lang.

Moderiert wurde das Ganze von Oliver Geissen und Yvonne Catterfield: Geissen ist als Moderator gestählt, und Yvonne Catterfield hat bereits einen Echo bekommen.

Wer sitzt in der Jury, nach welchen Kriterien entscheidet diese, moderiert und überhaupt?

Der Medaillenspiegel der Musikbranche: Wer zählte in der Echo-Geschichte zu den ?

So ist das halt mit den ganz großen Preisen und Ehrungen: Allein, wer schon genannt wird als möglicher Kandidat, darf sich geschmeichelt fühlen. So auch beim ECHO. Mancher Verlierer mag denken: unglücklich gelaufen. Doch die Konkurrenz war auch verdammt stark.

Das Who’s who der Erfolgreichen in der deutschen Musikbranche – so liest sich auch in diesem Jahr wieder die Liste der für den Echo nominierten Künstler. Neben alten Bekannten wie den Kastelruther Spatzen haben sich, wie bereits im vergangenen Jahr, viele Newcomer nach ganz vorn musiziert. Mit vier Nominierungen zählten etwa „Silbermond“ fraglos zu den ganz heißen Kandidaten. Wer drin ist und damit „IN“ in Sachen Trend und Erfolg, steht .