Im vergangenen Jahr erzielte die Gala zu dieser Uhrzeit nach dem „heute journal“ 1,2 Millionen Zuseher. Erstmals ohne Roger Willemsen, dafür aber unterstützt von den vier Laudatoren Nina Ruge und Holger Wemhoff (beide Klassikradio), Dieter Wedel (Regisseur) und Verbände-Chef Gerd Gebhardt, stellte sich Senta Berger dieses Jahr der Herausforderung, als alleinige Moderatorin durch die 90-minütige Gala zu führen. „Alle Künstler stehen live auf der Bühne“ – darauf legt Martin Schneider, leitender Redakteur der Sendung Wert. Unter anderem handelt es sich dabei um Evgeny Kissin (Instrumentalist des Jahres), Angela Gheorghiu (Sängerin des Jahres), die Celtic Tenors (Klassik ohne Grenzen) oder um den MDR Rundfunkchor Leipzig (Chorwerkeinspielung).
Der Redakteur zeigt sich vor allem erleichtert, dass der unkomplizierte Umgang mit den Künstlern die Planung der Show im Vorfeld sehr vereinfacht hat. Der Reinerlös der Benefizgaga kommt fast schon traditionell der Dresdner Frauenkirche zu, aber auch dem Wiederaufbau der Stadt Grimma nach der Flutkatastrophe. Den offiziellen Sampler zur Show, „Best Of Klassik 2002“ (Bestell-Nr.: 509451-2) gibt es über Sony Classical; in den Trailern zur Gala wie auch in der Sendung selbst wurde dafür geworben. Anzeigen in „Rondo“, „kulturSpiegel“ und „Spiegel“ im Oktober sowie Poster am POS sollen die Klassikfans zusätzlich neugierig auf die Starzusammenstellung machen.


