Musik

EBU: Stimmentausch beim Grand-Prix wiederholt sich nicht

Die European Broadcasting Union (EBU), Ausrichterin des Eurovision Grand Prix, schließt für den kommenden Sangeswettbewerb einen illegalen Stimmentausch aus, der im vergangenen Jahr zwischen einigen Ländern offenbar stattgefunden hat.

Die European Broadcasting Union (EBU), Ausrichterin des Eurovision Grand Prix, schließt für den kommenden Sangeswettbewerb einen illegalen Stimmentausch aus, der im vergangenen Jahr zwischen einigen Ländern offenbar stattgefunden hat. Von diesem Vorgehen berichtet die norwegische Tageszeitung „Dagbladet“. So hätten die nationalen Jurys der Länder Zypern, Griechenland, Russland, Mazedonien, Malta und Rumänien vorab einen gegenseitigen Stimmentausch vereinbart, um eine Top 15-Platzierung zu erreichen, die eine Qualifizierung für das nächste Jahr sichert. Die EBU, in deren Unterlagen eine derartige Absprache als „sehr wahrscheinlich“ auftaucht, erklärte jedoch, dass dies in diesem Jahr nicht möglich sei, weil erstmals alle teilnehmenden Länder eine TED-Entscheidung per Telefon herbeiführen müssten. Das Grand-Prix-Finale findet am 24. Mai in der lettischen Hauptstadt Riga statt.