Die japanische Musikbranche büßte nach Angaben des Branchenverbands RIAJ in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres allein mit Tonträgern Umsätze in Höhe von zehn Prozent ein, allerdings sorgten Zuwächse bei DVD-Verkäufen insgesamt für ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der verkauften Musikvideos auf DVD wuchs von Anfang Januar bis Ende März um 124 Prozent, die Umsätze in diesem Segment stiegen um 97 Prozent. Drei Viertel aller Umsätze im Bereich Musikvideo entfielen im ersten Quartal auf DVDs. Dennoch spielten die Mitglieder der RIAJ immer noch mehr als zwei Drittel ihrer Umsätze mit reinen Tonträgern ein: Allerdings gingen die Umsätze in diesem Segment im ersten Quartal 2003 um zehn Prozent zurück, die Verkaufszahlen im Jahresvergleich um elf Prozent. CD-Alben steuerten dazu ein Minus von acht Prozent nach Umsätzen und sieben Prozent nach Stückzahlen bei. Obwohl allein im März Hits aus heimischer Produktion für Zuwächse von 14 Prozent nach Umsätzen bei Singles sorgten, brach das Format in den ersten drei Monaten nach kumuliertem Wert um 23 Prozent ein.
DVD-Verkäufe beflügeln Japans Musikgeschäft
Die japanische Musikbranche büßte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres allein mit Tonträgern Umsätze in Höhe von zehn Prozent ein, allerdings sorgten Zuwächse bei DVD-Verkäufen insgesamt für ein Plus.


