Musik

Drohungen schrecken Downloader nicht

Trotz der Ankündigung der RIAA, schärfer gegen P2P-Tauscher vorzugehen, scheint die Filesharing-Community unbeeindruckt: Weder KaZaA noch Grokster verzeichnen große Nutzereinbrüche.

Trotz der Ankündigung der RIAA, schärfer gegen User vorzugehen, die in P2P-Netzwerken größere Mengen urheberrechtlich geschützter Songs zum Download anbieten, scheint die Filesharing-Community unbeeindruckt: Weder KaZaA noch Grokster – zwei Online-Angebote, die mit der populären Tauschsoftware FastTrack operieren – verzeichnen signifikante Einbrüche in ihren Nutzerzahlen. In den letzten Tagen waren immer zwischen 3,4 und 4,4 Mio. Nutzer im FastTrack-Netzwerk, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Bei KaZaA ging der Traffic zwar anfangs zurück, erholte sich aber bald wieder. Grokster meldete am 28. Juni sogar einen Anstieg der Download-Tätigkeiten um fünf bis zehn Prozent. Zwei Tage zuvor hatte die RIAA verkündet, dass sie Intensivnutzer dieser Systeme künftig strafrechtlich verfolgen wird. Erste Anklagen gegen Einzelpersonen werden in den nächsten acht bis zehn Wochen erwartet. Die RIAA will dabei bis zu 150.000 Dollar Schadensersatz pro Song fordern.

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