Heute Abend gibt die Sächsische Staatskapelle Dresden in Houston/Texas ein Benefizkonzert zugunsten der Opfer des Hurrikans Katrina. Das Konzert steht unter dem Motto „Music Helps“.
Der Freistaat Sachsen auf Initiative von Ministerpräsident Georg Milbradt und die Sächsische Staatskapelle Dresden zeichnen für diese Benefizaktion verantwortlich und dokumentieren damit ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den Opfern der Flutkatastrophe in New Orleans und weiteren betroffenen Gebieten. Der Orchestervorstand betont, dass nach der erfolgreichen USA-Tournee im Frühjahr dieser Auftritt in den Vereinigten Staaten zu einer Herzensangelegenheit aller Musiker geworden sei. Orchesterdirektor Jan Nast: „New Orleans ist eine Hauptstadt der Musik, genau wie Dresden. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Sächsische Staatskapelle Dresden ein Signal für den Wiederaufbau der Stadt und der Region setzen. Gerade Dresden weiß um die Bedeutung von kultureller Identität und Heimat.“
Das Konzert sei ein Zeichen der Solidarität und solle die Verbundenheit der Sachsen mit den Hurrikanopfern zum Ausdruck bringen, sagte Ministerpräsident Milbradt laut der Agentur ddp. Die Botschaft an die Menschen in den Katastrophengebieten im Süden der USA laute: „Lasst die Hoffnung nicht sinken, fasst neuen Mut und baut eure Heimat wieder auf.“
Vor dem Konzert der Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Harding bietet die Houston Symphony unter Hans Graf ein amerikanisches Programm in der 2000 Menschen fassenden Jones Hall. Die Dresdener warten im Anschluss mit der ersten Sinfonie von Johannes Brahms auf.
Die 100 Musiker des Orchesters reisen mit einem kostenlos zur Verfügung gestellten Flugzeug der deutschen Luftwaffe nach Houston.



