Musik

Downloadshops in der Kritik

Der Downloadverkauf mag zwar die Zukunft der Musikbranche sein, doch die meisten Onlineshops haben noch Schwächen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Untersuchung der Marktforscher Shelley Taylor & Associates.

Der Downloadverkauf mag zwar die Zukunft der Musikbranche sein, doch die meisten Onlineshops haben noch Schwächen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Marktforschungsfirma Shelley Taylor & Associates, die 15 erfolgreiche Digitalläden unter die Lupe genommen hat und dabei nicht mit Kritik spart. Vor allem die Festlegung auf bestimmte Formate und Player behindere die Entwicklung bestimmter Marktteilnehmer. Die anfängliche Begeisterung vieler Downloadkunden lasse schnell nach, nachdem diese die Einschränkungen ihres Kaufs feststellen, so die Studie.

Käufer würden angesichts eingeschränkter Nutzungsrechte oder Player-Inkompatibilitäten erkennen, dass sie „angeschmiert“ wurden. Besonders schlecht seien nach Ansicht von Shelley Taylor & Associates die Downloadshops von HMV und Sony Connect. Der HMV-Shop sei kompliziert zu navigieren, das Informationsangebot über Künstler zu spärlich. Die für den Connect-Shop nötige Player-Software Sonic Stage indes sei die reinste Zumutung. Am besten schnitt im Vergleich der Downloadshop der französischen Handelskette Fnac ab. Gefolgt von Apples iTunes Music Store.