Musik

Downloads übertreffen Singlesverkäufe um das Fünffache

In den USA lösen bezahlte Downloads zunehmend den Verkauf der physischen Single ab.

In den USA lösen bezahlte Downloads zunehmend den Verkauf der physischen Single ab. So lag laut Zahlen des US-Charts-Ermittlers Nielsen SoundScan in der Woche vom 20. bis 26. Oktober das Absatzverhältnis der beiden Formate bei fünf zu eins zugunsten der digitalen Variante. 857.000 Downloads standen demnach 170.000 Singles gegenüber. Damit setzt sich ein seit Mitte August beobachteter Trend fort. Seit der letzten Juniwoche, in der SoundScan mit der Erhebung von Downloadzahlen begann, wurden insgesamt 7,7 Mio. verkaufte Downloads gezählt, während im gleichen Zeitraum vier Mio. Singles über die Ladentische gingen. Dabei scheinen die Verkäufe über das Internet breiter gestreut zu sein: So liegt die im stationären Handel meistgefragte Single der 44. Kalenderwoche, „I Can Only Imagine“ von MercyMe, mit 6900 verkauften Exemplaren vor dem Spitzenreiter nach Download-Verkäufen, „Hey Ya!“ von OutKast, der es auf 4700 verkaufte Dateien bringt.