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Download-Beimischung hilft Gorillaz in UK nach oben

In der ersten Woche, in der Download-Verkäufe auch für die offiziellen Singles-Charts in Großbritannien zählen, profitieren vor allem die Gorillaz, die Basement Jaxx und die Stereophonics vom neuen Reglement.

In der ersten Woche, in der Download-Verkäufe auch für die offiziellen Singles-Charts in Großbritannien zählen, profitieren vor allem die Gorillaz, die Basement Jaxx und die Stereophonics vom neuen Reglement. So springt „Feel Good“, die neue Single des Comic-Acts Gorillaz um den Blur-Chef Damon Albarn, um 175 Plätze auf die 22. „Oh My Gosh“ von den Basement Jaxx klettert um 18 Plätze auf Rang 27 und die Stereophonics verbessern sich um acht Plätze auf Platz 23.

Ungeachtet der neuen Regelung bleibt jedoch die Nummer eins unverändert: Tony Christies Duett mit dem Comedian Peter Kray, eine neue Version seines Hits von 1971, „(Is This The Way To) Amarillo“, ist nun der erste Song seit 2003, der fünf Wochen lang den Spitzenplatz behaupten kann. Und trotz der Kritik der Indie-Firmen, die sich von der Beimischung benachteiligt fühlen, sind nun acht Songs von unabhängigen Labels in den Top 40 – ohne die Beimischung wäre es ein Track weniger.

Insgesamt kam es in der Erhebungswoche beinahe zu einer Verdoppelung der Singles-Verkäufe auf 800.000 Einheiten. 49 Prozent aller verkauften Singles waren Downloads, die aber nur 14,63 Prozent der Verkaufszahlen für die Songs aus den Top 40 ausmachten. Im Jahr 2005 wurden bislang insgesamt 5.263.995 Singles verkauft.

„Die neuen Charts sind ein bedeutender Meilenstein für uns, weil sie die Entwicklung widerspiegeln, wie Musikliebhaber Musik konsumieren“, erklärte Omar Maskatiya, Charts Director der britischen Firma Official Charts Company (OCC), die jede Woche die Charts-Erhebung betreut.

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