Mitte August, das hieß hochsommerliches Popkomm-Wetter in Köln, erst BMG-Beach-Club am Rhein vor dem Hyatt und anschließend ins Hyatt, oder zum Mexikaner. Wahrscheinlich aber erst ins Hyatt, dann zum Mexikaner und anschließend wieder ins Hyatt. Mitte August, das hieß Popkomm-Party und vorfeiern für die Erfolge des Saisongeschäfts. Wie sich die Zeiten doch ändern. Nicht nur im Hinblick auf die potenziellen Erfolge im Saisongeschäft. 2006 findet die Popkomm bereits zum dritten Mal in Berlin statt, und sie scheint sich in der Hauptstadt etabliert zu haben: Ausverkauft, meldeten die Popkomm-Macher rund um Geschäftsführer Ralf Kleinhenz und Messedirektorin Katja Bittner kürzlich. „Die frühen Zusagen der Firmen bestätigen uns und zeigen einmal mehr, dass in der Branche kein Weg an der Popkomm vorbeiführt“, unterstrich Kleinhenz selbstbewusst und bestätigt zugleich seine Einschätzung aus dem Frühjahr: „Es könnte eng werden“, hatte er im Mai prognostiziert. Noch im vergangenen Jahr hatten einige alteingesessene Branchenvertreter rheinische Nostalgie verbreitet
Dossier: Berliner Musikmesse geht in die dritte Runde
Mitte August. Der Bundesliga-Alltag löst die WM-Euphorie ab, große Teile der Musikbranche kehren erst langsam aus dem späten Sommerurlaub zurück. Das war vor ein paar Jahren noch völlig undenkbar: Mitte August, das hieß früher Popkomm-Trubel.


