Musik

Doldinger und Raab ausgezeichnet

Klaus Doldinger erhielt am 18. März den Sonderpreis für sein Lebenswerk als Film- und TV-Musiker bei der 41. Verleihung des Adolf Grimme Preises. Auch Stefan Raab wurde ausgezeichnet.

Klaus Doldinger hat am Freitagabend den Sonderpreis für sein Lebenswerk als Film- und TV-Musiker bei der 41. Verleihung des Adolf Grimme Preises erhalten. Die Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbands (DVV), Rita Süßmuth, überreichte dem 68-Jährigen die begehrte Trophäe bei einer Feier im Theater der Stadt Marl. Saxofonist Doldinger trat anschließend mit seiner Band Passport auf. Zuvor hatte er in seiner Dankesrede Friedrich Nietzsche mit dessen Einschätzung „Ein Leben ohne Musik ist ein Irrtum“ zitiert. „Er hat völlig Recht“, lobte Doldinger den Philosophen. Anschließend betonte er die Wichtigkeit eines Zusammenwirkens innerhalb der Musikbranche. „Die Verwertungsgesellschaften sind für uns sehr wichtig, ebenso wie die Journalisten, die über Musik berichten“, sagte Doldinger, der auch im Aufsichtsrat der GEMA sitzt.

Weitere Grimme-Preise mit Musikbezug gingen an Susanne Benze, Oliver Axer und C. Cay Wesnigk für ihre Dokumentation „Hitlers Hitparade (ZDF / arte), Ciro Capellari für sein Porträt „Abdullah Ibrahim“ (ZDF / arte) und Stefan Raab für seinen Wettbewerb „SSDSGPS“ (ProSieben), den Grand-Prix-Teilnehmer Max Mutzke für sich entschieden hatte.

„Es sind offensichtlich sehr harte Zeiten, wenn man schon einen Preis dafür bekommt, dass aus einem Gesangswettbewerb jemand hervorgeht, der wirklich singen kann“, kommentierte Raab ironisch.