Musik

Dixie Chicks bei Grammys vorn

Die 49. Verleihung der Grammy Awards wurde zu einem Triumph der Dixie Chicks. Das Country-Trio nahm fünf Auszeichnungen in Empfang, darunter in drei Top-Kategorien. Für deutsche Kandidaten gab es dagegen kaum etwas zu gewinnen, einzig das Label Deutsche Grammophon konnte punkten.

Die 49. Verleihung der Grammy Awards wurde zu einem Triumph der Dixie Chicks. Das amerikanische Country-Trio nahm fünf Auszeichnungen in Empfang, darunter in den drei Top-Kategorien Record Of The Year, Album Of The Year und Song Of The Year.

Außerdem mehrfach bedacht: die sechsmal nominierten Red Hot Chili Peppers mit vier Awards, die achtmal nominierte Mary J. Blige und Casting-Star Carrie Underwood mit drei Trophäen. Zwei Grammys gingen an Justin Timberlake, Bruce Springsteen, Ludacris und Gnarls Barkley, deren Album „St. Elsewhere“ als Best Alternative Album geehrt wurde. Der Grammy für den Produzenten des Jahres außerhalb der Klassik ging an Rick Rubin, als bester Soundtrack wurde „Walk The Line“ ausgezeichnet. Als Live-Rahmenprogramm eröffneten The Police die Show vor rund 12.000 Gästen im Staples Center in Los Angeles.

Zwei Grammys gingen an deutsche Kandidaten: die WDR Big Band Köln erntete für ihre in Zusammenarbeit mit Randy und Michael Brecker, Jim Beard, Will Lee, Peter Erskine, Marcio Doctor und Vince Mendoza entstandene CD „Some Skunk Funk“ den Preis in der Kategorie „Best Large Jazz Ensemble Album“. Außerdem ausgezeichnet wurde Andreas Neubronner für seine Produktion von Mahlers 7. Sinfonie mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Tilson Thomas als bestes Klassikalbum. Leer aus gingen dagen weitere deutsche Nominierte wie Thomas Quasthoff, ECM-Gründer Manfred Eicher und das Produzenten-Duo Tiefschwarz. Einzig das Label Deutsche Grammophon konnte noch mit internationalen Aufnahmen punkten.

Eine Liste aller Sieger in den 108 Kategorien findet sich auf der Grammy-website.

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