Musikfans, die sich über das Internet mit Musik versorgen, kaufen mehr CDs als der Durchschnittskonsument. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der britischen Marktforschungsfirma Entertainment Media Research (EMR). Dabei wurden 1400 Nutzer legaler und illegaler Downloads befragt, was die Umfrage repräsentativ für die britische Gesamtbevölkerung machen soll. Demnach kaufen die eifrigsten Internetpiraten 21 Prozent mehr CDs, die Kunden von legalen Angeboten wie iTunes Music Store, MyCokeMusic oder Connect 26 Prozent mehr CDs als der „normale“ Musikkunde. Für EMR-Director Patrick Johnston liegt deshalb der Schluss nahe, dass Musikpiraten meist auch große Musikliebhaber sind. „Piraterie ist illegal und man sollte tunlichst die Finger davon lassen, aber in vielen Fällen hilft sie, bestimmte Titel in den Markt zu befördern“, meint der Marktforscher. Von den Befragten gaben 80 Prozent an, bislang keine Musik im Internet gekauft zu haben. Gleichwohl versicherten wiederum 80 Prozent dieser illegalen Downloader, dass sie auch weiterhin CDs kaufen wollen.
Digitalvertrieb wird die CD nicht verdrängen
Musikfans, die sich über das Internet mit Musik versorgen, kaufen mehr CDs als der Durchschnittskonsument. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforschungsfirma Entertainment Media Research. Dabei wurden legale und illegale Downloader befragt.


