Musik

Die Südamerika-Welle rollt weiter: Decca setzt auf den Tenor Juan Diego Flóres

Tenöre wie die Argentinier José Cura und Marcelo Alvarèz oder der Mexikaner Ramón Vargas haben Hochkonjunktur. Decca/Universal geht nun mit einem neuen Südamerikaner, dem Peruaner Juan Diego Flórez, als Exklusivkünstler an den Start.

Rossini scheint der Lieblingskomponist des 1973 in Lima geborenen Sängers zu sein: Schon 2001 machte er mit einer Veröffentlichung von frühen Kantaten dieses italienischen Vokalmeisters auf sich aufmerksam; die CD war die Eintrittskarte für die Tonträgerkarriere, die Flórez nun mit einem ersten Solo-Album fortführt: Am 2. April erscheint eine Sammlung von Rossini-Opernarien (Bestellnummer: 470 024-2), wobei Juan Diego Flórez nicht nur Bekanntes aus „Il Barbiere Di Siviglia“ oder „La Cenerentola“ singt, sondern auch die ernsteren Nischen Rossinis wie die Opern „Semiramide“ oder „Otello“ zusammen mit dem Dirigenten Riccardo Chailly und dem Orchestra Sinfonica e Coro di Milano Giuseppe Verdi beleuchtet. Auch in seiner Bühnenkarriere zeigt sich Flórez als Italiener: Stationen seiner Laufbahn waren die Mailänder Scala, das Teatro Communale in Florenz und das Royal Opera House Covent Garden. Vorher studierte er in der peruanischen Hauptstadt und am Curtis Institute in Philadelphia.