31 Jahre. Den meisten Menschen ist bis zum Erreichen dieser Altersgrenze nicht wirklich viel passiert: Da ’ne Beziehung, hier ein Job, dort mal ’ne lustige Begebenheit. Interessiert nicht wirklich viele. Aber man ist ja auch nur Otto Normalverbraucher. Ganz anders sieht es da schon aus, wenn man einen großen Namen trägt, zum Beispiel Alanis Morissette.
Der kanadische Sonnenschein hat sich zum Jahreswechsel vorgenommen, ihr bisheriges Leben zu rekapitulieren. All das Wissen, dass sie mit ihren 31 Jahren angesammelt hat, möchte sie an ihre Fans weitergeben. Inhaltlich soll es viel um Beziehungen, Ruhm, Reisen, Körperimage und Geist gehen. Außerdem verspricht sie, viele wahnsinnig faszinierende Fakten aus ihrem Leben preiszugeben.
Isses nich ironisch?
Klingt ironisch? Ist es auch. Die Sache mit den Memoiren sei zwar ernst gemeint, soll aber mit dem nötigen selbstironischen Ton umgesetzt werden. Deswegen weist Alanis die Kritiken, sie sei zu jung für eine Autobiografie, auch von sich: „Das ist doch Blödsinn. Bis ich fertig bin, bin ich ohnehin 95.“
Da kann man nur hoffen, dass sie die Pläne für ihre neue Platte schneller in die Tat umsetzt. Ihr letztes Album erschien vor drei Jahren. Jetzt will sie mit Produzent Mike Elizondo an neuem Material arbeiten. Jüngstes Produkt ihrer Zusammenarbeit war der für den nominierte Filmtitel „Wunderkind“ aus „Die Chroniken von Narnia“.


