Während dieser Wettstreit bei den Künstlern mit DJ Ötzi einen klaren Sieger findet, steht es bei den Plattenfirmen derzeit unentschieden: BMG Austria und EMI Austria liegen gleichauf mit jeweils zehn gewonnenen Auszeichnungen vorn. Beide Firmen könnten ihre Medaillenstrecke in diesem Jahr zudem deutlich ausbauen: BMG schickt acht Nominees ins Rennen, die EMI-Repertoirsdivision Capitol sogar zwölf. Auf bislang fünf gewonnene Awards können Sony Austria, Universal Austria und Virgin Austria verweisen, auf den Rängen folgt edel Austria mit vier Auszeichnungen, Warner Austria mit drei Preisen und ecco.chamber mit zwei. Neun weitere Unternehmen errangen in den vergangenen drei Jahren jeweils einen Amadeus.
In der Künstlerstatistik scheint die Lage eindeutig: DJ Ötzi nahm von 2000 bis 2002 teils tränenreich vier Awards entgegen, sechs weitere Acts – alles nationale Stars und Talente – wurden zwei Mal ausgezeichnet. In diesem Jahr könnte DJ Ötzi mit drei Nominierungen in zwei Kategorien seinen Vorsprung in der Bestenliste der Amadeus-Gewinner sogar noch weiter ausbauen.
Die Amadeus-Ehrentafel zeigt schließlich die von der Fachjury vergebenen Ehrungen für den Musikpartner und den Handelspartner des Jahres, sowie die bislang vergebenen Auszeichnungen für das Lebenswerk eines Künstlers. Diese Preise gingen posthum an Falco und Günter Brödl, Wolfgang Ambros dagegen konnte den Amadeus für sein Lebenswerk im vergangenen Jahr bei Standing Ovations noch zu Lebzeiten entgegennehmen.


