Die Probleme eines Großverdieners müsste man haben: Sean „Diddy“ Combs, Lebemensch und Superstar, beklagte sich kürzlich in einem Interview über das ausbleibende Plus auf seinem Tourkonto. Seinen Berechnungen nach kostet den US-Rapper die aktuelle Europareise mit Kollege Snoop Dogg nämlich weitaus mehr als zunächst gedacht.
Das miese Geschäft scheint dabei gar nicht so sehr auf mangelndem Interesse seitens der europäischen Fans zu gründen als vielmehr auf dem hohen Lebensstandard des Musikmoguls. Reisekosten, Annehmlichkeiten des Alltags, die riesige Begleitmannschaft sowie das exzessive Partyleben hinter der Bühne haben dazu geführt, dass die Gesamtabrechnung bislang mit einem fetten Minus unter dem Strich versehen ist. Diddy wörtlich: „Ich und Snoop machen keinen einzigen Dollar mit diesen Shows.“
Der gute Mensch von New York City
Scheint aber kein wirkliches Problem als vielmehr ein bewusst gesetztes Lebensmotto zu sein. Und das erklärt Diddy gleich selbst: „Es geht mir nicht ums Geld. Es geht um die Party. Es geht darum, den Leuten zweieinhalb Stunden lang eine schöne Zeit zu bescheren. Ich liebe, was ich tue, und ohne Frage bin ich der Beste darin. Den Menschen etwas zu geben – das ist es, was ich liebe.“ Danke, Diddy.


