Musik

Deutscher Dance Award kommt nach Berlin

Nach längerer Abstimmungsphase steht nun fest: Die Deutschen Dance Awards, die den German Dance Award ablösen, finden am 10. Juli in Berlin im Vorfeld der Love Parade statt.

Nach längerer Abstimmungsphase steht nun fest: Die Deutschen Dance Awards (DDA), die den German Dance Award ablösen, finden am 10. Juli in Berlin im Vorfeld der Love Parade statt. Das verkündeten die Deutsche Phono-Akademie, die Arbeitsgemeinschaft Dance im Bundesverband Phono und New Yorker Music & Media. Damit wird der hinfällig; eine Kollision mit dem gleichzeitig in Barcelona stattfindenden Sònar Festival sorgte für die Verlegung. „Wir wollen Dance mit diesem nach dem Echo zweitwichtigsten deutschen Musikpreis noch größer machen, als es ist“, kündigt Volker Putzmann, Geschäftsführer New Yorker Music & Media, im Gespräch mit musikwoche.de an. Dafür haben alle Beteiligten eine Vereinbarung für die nächsten fünf Jahre geschlossen. Der neue Name für die Awards wurde nötig, da die Namensrechte für die German Dance Awards bei der Firmengruppe Public Propaganda liegen, die nicht mehr an der Preisverleihung beteiligt ist. „Ich möchte Public Propaganda danken, dass sie einen Dance-Preis in Deutschland etabliert haben und finde es sehr schade, dass sie nun nicht mehr dabei sind“, so Putzmann. Oliver Schulten, Geschäftsführer der Deutschen Phono-Akademie, ergänzte, die Industrie müsse sicherstellen, dass es einen „richtig guten Dance Award“ gibt. Ausführung und Bewertung dürften „nicht allein in der Hand eines privaten Unternehmens liegen“. Die Auswahl der Sieger müsse „so objektiv wie möglich entschieden werden“, so Schulten. Deshalb liegen bei der Phono-Akademie und der Dance-AG künftig die Namens- und Veranstaltungsrechte ebenso wie die inhaltliche Verantwortung. Das DDA-Gremium (siehe Kasten) legt die 16 Preiskategorien und die Bewertungsgrundlagen fest, wählt die Nominierten aus und bestimmt die Jury-Mitglieder, den Veranstaltungsort und die Medienpartner. Als Hauptpartner der DDA fungiert New Yorker Music & Media, die sich um die operative Umsetzung des Awards und der After-Show-Party kümmern.

Das stimmberechtigte DDA-Gremium

Oliver Schulten (Deutsche Phono-Akademie)

Peter Aleksander (Superstar Recordings)

Dirk Dreyer (Sony Music Domestic)

Stefan Friedrich (eastwest)

Milijana Gojic (PolydorIsland Group)

Frank Karch (Capitol)

Sandra Molzahn (Low Spirit)

Andreas Schneider (Dos Or Die)

Volker Putzmann (New Yorker Music & Media)