Eine von Forsa im Auftrag von SevenOne Media durchgeführte repräsentative Langzeitstudie zur Mediennutzung in Deutschland unter dem Titel „TimeBudget“ kommt zu dem Ergebnis, dass Deutsche im Durchschnitt knapp eine Stunde täglich online sind. 1999 waren es lediglich neun Minuten pro Tag. Das Internet ist damit fester Bestandteils des Alltags geworden. Der Studie zufolge führt dies jedoch nicht zur Verdrängung anderer Medien wie Print, TV oder Radio. Online-Zeit ist vielmehr zusätzliche Mediennutzungszeit. Seit 1999 befragt das Forschungsinstitut Forsa im Auftrag von SevenOne Media jährlich eine repräsentative Anzahl von Deutschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren zu ihrem Mediennutzungsverhalten.
Allerdings hat das Internet die Tageszeitungen und Zeitschriften mit 26 und 18 Minuten durchschnittlicher Nutzung pro Tag deutlich hinter sich gelassen. An der Spitze steht nach wie vor das Fernsehen, das die Deutschen im Schnitt rund 178 Minuten pro Tag beschäftigt. Auch das Radio läuft immerhin noch 151 Minuten am Tag.
Die Mediennutzung hat insgesamt zugenommen und 2004 mit über acht Stunden pro Tag ihren bisherigen Rekordwert erreicht. Bei den Themenkompetenzen führt das Fernsehen zwar in fast allen Bereichen, vor allem bei Dokumentationen, Nachrichten, Unterhaltung und Sport ist es die erste Wahl der Befragten. Im Bereich Musik allerdings hat das Internet dank Musikdownloads das Fernsehen bereits überholt.


