Die Verkäufe von CD-Longplayern in den USA sanken im Jahr 2002 um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt gingen 649,5 Millionen CD-Alben über die amerikanischen Ladentheken. 2001 waren es noch 712 Millionen gewesen. Seit Beginn der exakten Zählungen durch SoundScan im Jahre 1991 waren die Absätze bis einschließlich 2000 kontinuierlich gestiegen, 2001 gab es erstmals ein Minus von fünf Prozent. Entgegen dem allgemeinen Trend spüren Country-Tonträger Aufwind. Die Zahl der abgesetzten Country-Alben in den Staaten stieg 2002 um 12,2 Prozent, wofür vor allem Stars mit Crossoverpotenzial wie die Dixie Chicks, Shania Twain, Alan Jackson oder Faith Hill sorgten. Erfolgreichste Company des Jahres 2002 im Gesamtmarkt war die Universal Music Group mit 31 Prozent Marktanteil. BMG kam auf 17 Prozent, gefolgt von Sony Music (15 Prozent), der Warner Music Group mit 14 Prozent und EMI mit sieben Prozent.
Deutliches Minus im US-Markt
Die Verkäufe von CD-Longplayern in den USA sanken im Jahr 2002 um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


