Harte Riffs, rockige Rhythmen und gerappte Texte sind das Markenzeichen von Linkin Park, die mit ihrer ersten CD „Hybrid Theory“ und vehementer Bühnenpräsenz einen kometenhaften Aufstieg erlebt haben. Jetzt will das amerikanische Sextett mit seinem neuen Album „Meteora“ und einem internationalen Tourzyklus beweisen, dass es sich als absolute Spitzenband etabliert hat. 18 Monate haben Linkin Park im Studio mit großem Enthusiasmus an ihrem wichtigen Nachfolgewerk gearbeitet. Das Ergebnis und die Energie bringen sie in ihre Welttour ein, auf der sie sich in Deutschland mit nur einem Konzert in Berlin am 15. Juni und als eine der Hauptgruppen bei Rock am Ring und Rock im Park präsentieren. „Deutschland hat die besten Fans überhaupt“, so Sänger Chester Bennington. „Sie sind extrem offen und sehr begeisterungsfähig. Und wir werden alles tun, damit es so bleibt“.
Die magische Bühnenpräsenz von Linkin Park kommt nicht von ungefähr. Schon seit den Mitneunzigern agierte die Gruppe im amerikanischen Underground, spielte unzählige Gigs und Tourneen in einer so perfekten Abstimmung, dass selbst größte Skeptiker überzeugt werden konnten. Mit gekonnten Raps der beiden MCs Chester Bennington und Mike Shinoda, metallischen Riffs von Gitarrist Brad Delson, treibenden Rhythmen von Drummer Rob Bourdon und Bassist Phoenix sowie verspielten Beats von DJ Joseph Hahn bieten Linkin Park eine optimale Symbiose aus Performance und Sound.
Nicht umsonst gelten die sechs Schulfreunde aus Los Angeles, allesamt Mitzwanziger, als die Rock-Aufsteiger überhaupt, obwohl die Band lange auf ihren Erfolg warten musste. Ungestüm und voller Leidenschaft haben sie der Konkurrenz gegenüber einen elementaren Vorteil: sie schreiben richtige Songs ohne aufgesetzte Härte oder siechende Melancholie. Man könnte Linkin Park als abwechslungsreiche, geschickte Grenzgänger zwischen Elektronik und Rock, harten Sequenzen und hypnotischen Samples beschreiben. Sie beherrschen die seltene Fähigkeit, unterschiedlichste Stile unter einen Hut zu bringen.
Ihr 14-millionenmal verkauftes Debüt-Album „Hybrid Theory“, das zuerst Amerika eroberte und dann den Rest der Welt, war ein Manifest in Sachen Frische, Power und Originalität. Linkin Park wandelten ihren Frust in Optimismus, Lebensfreude und Produktivität um. Sie entlarvten den Nihilismus vieler Zeitgenossen als Farce und traten ihm mit Power und Intelligenz entgegen. „Die letzten drei Jahre waren der pure Wahnsinn“, so Chester. „Unsere Musik ist ein Mittel, um den alltäglichen Frust zu absorbieren, Batterien aufzuladen und wieder optimistisch nach vorne zu blicken“.
Musik zur Selbsttherapie. Ein Ansatz, den Linkin Park auch mit ihrem zweiten Album „Meteora“ fortsetzen. Erneut produziert von Don Gilmore, finden sich hier 12 Songs, die vor Spielwitz und zwingenden Melodien strotzen, die vielseitig und ebenso rau wie melodisch sind. Schon die erste Single „Somewhere I Belong“ hat absolutes Hitformat.
Marek Lieberberg presents Linkin Park
So. 15.06.2003 Berlin, Arena-Teptow Sa. 07.06.2003 Rock am Ring, Nürburg/Eifel So. 08.06.2003 Rock im Park, Nürnberg


