“Unser Team ist zwar klein, aber außerordentlich effizient“, betont Petra Hausjell. „So bedienen fünf Außendienstmitarbeiter den gesamten deutschen Markt.“ Die Außendienstler seien dabei flexibel genug, um „einen Vier-Wochen-Besuchsrhythmus bei den Kunden bei Bedarf auch in einen Zwei-Wochen-Turnus zu verwandeln“. In der Zentrale in Frechen kümmert sich Petra Hausjell um die Initiierung und Koordination von Verkaufsfunktionen und ums Controlling. Yvonne Stefer zeichnet für den Export in 19 Länder verantwortlich, Grit Weil für Special Marketing. Wolfgang Fetten ist für den E-Commerce-Bereich zuständig und baut zudem den DVD-Bereich auf, den Delta laut Hausjell „in diesem Jahr als neues Segment forcieren wird“.
Den Auftakt mache in den nächsten Wochen eine Entspannungs-Edition mit Filmen und mehreren Audioprogrammen zur Auswahl. Nicht zuletzt aufgrund eines klaren Preisvorteils gegenüber der Konkurrenz habe Delta im stärksten Segment der Firma, bei den Zwei- und Drei-CD-Budget-Boxen, einen aktuellen Umsatzanteil von 42 Prozent im Einzelhandel erreicht. Den nächsten Schwerpunkt in diesem Bereich bildet die „Frühlingsklassiker-Aktion 2002“, bei der, wie Hausjell betont, „von Frühlingsklassik bis Frühlingsschla-ger für jeden etwas dabei ist“. Eine Zehn-CD-Box, „Blue Planet“, mit „meditativen Klängen, die den Hörer in paradiesische Landschaften entführen“, will Delta im März auch bei großen TV-Sendern wie Sat.1 und RTL bewerben.
Aktuelles Bonbon in Sachen One-Artist-Sampler sei das Album „Ein Freund, ein guter Freund“ anlässlich des 100. Geburtstags von Heinz Rühmann am 7. März. Eine Promotionkampagne in der Yellow Press preist diese CD an. Allgemein wolle Delta 2002 das Sortiment „noch gezielter in Form von Aktionen und Aktivitäten hervorheben und etwas weniger Titel als im letzten Jahr veröffentlichen“. 2001 brachte Delta Music 210 neue VÖs auf den Markt. 50 Prozent ihrer Tonträger vertreibt die Firma laut Petra Hausjell über den deutschen Tonträgereinzel- oder -großhandel, 19 Prozent ins Ausland. Der Rest verteile sich auf alternative Vertriebswege wie das Clubgeschäft sowie auf non-traditional Outlets wie Supermärkte oder Drogerien.



