“Reggae-Tonträger machen zusammen mit südamerikanischer Musik etwa zehn Prozent unseres gesamten Sortiments aus“, so Weil. Beliebt seien etwa Deltas Budget-Compilations wie die aktuelle Dreier-Box „Sun, Fun, Reggae“. Die Sammlung hat Titel wie „Kingston Town“ von Ken Booth, „Girlie Girlie“ von Sophia George oder „Rock My Soul“ von The Pioneers im Programm, laut Weil „zeitlose Supernummern, die Jung und Alt gleichermaßen gefallen“. Delta widmet sich dem Genre zudem regelmäßig mit One-Artist-Samplern wie „The Best!“ und „The Great Legend Of Reggae“ von Bob Marley, „Israelites“ von Desmond Dekker, „The Best Of Eddy Grant“oder „Ska’d Forever“von Judge Dread. Den anhaltenden Erfolg der Reggae-Musik erklärt Grit Weil mit der „einzigartigen Mischung aus Gefühl, Sonne und Freude und den teils sehr sozialkritischen Texten, die auf Jamaika eine ganze Nation revolutioniert haben“. Die Frechener greifen aber auch häufig auf Repertoire „aus den Londoner Suburbs“ zurück – „dort wo der Reggae so richtig brodelt“, wie die Special-Marketing-Expertin von Delta betont.
Delta-Grooves aus Jamaika und London
Als „aus unserem Repertoire nicht mehr wegzudenken“ kennzeichnet Grit Weil, Special Marketing bei Delta Music, das Reggae-Segment der Plattenfirma.


