Def Jam soll bei der Ermittlung der offiziellen Tonträger-Verkaufszahlen durch Nielsen SoundScan, die als Basis für die wöchentlichen „Billboard“-Charts dienen, manipuliert haben. Diesen Vorwurf erhob Theressa Rossi, eine frühere Sales-Verantwortliche bei der unter anderem auch für Def Jam tätigen New Yorker Agentur Giaco Entertainment. Rossi verklagt Giaco und die Universal Music Group derzeit vor einem US-Gericht auf 22 Mio. Dollar Schadensersatz. Sie behauptet, dass Giaco die an SoundScan übermittelten Zahlen künstlich in die Höhe getrieben habe. Im Gegenzug habe Def Jam Händlern, die CDs mehrere Male über ihre Scanner laufen ließen, mit kostenlosen CDs versorgt; Händler hingegen, die sich nicht an solchen Manipulationen beteiligen wollten, seien mit Verzögerungen bei der Tonträgerauslieferung bestraft worden.
Def Jam der Charts-Manipulation beschuldigt
Def Jam soll bei der Ermittlung der offiziellen Tonträger-Verkaufszahlen durch Nielsen SoundScan, die als Basis für die wöchentlichen „Billboard“-Charts dienen, manipuliert haben.


