Den Erlös von rund 5 Mio. Euro überwies der Musiker an die Wohltätigkeitsorgansisation Crisis, die den Bau einer gemischten Wohnsiedlung namens „Urban Village“ plant. Die Wohnungen, die dort entstehen, sollen von Obdachlosen und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bezogen werden. Der Brite habe dieses Projekt ausgewählt, weil er in New York ein ähnliches besuchte: „Ich habe gesehen, was in New York erreicht wurde und ich stelle mich leidenschaftlich hinter das Londoner Projekt.“ Zudem sei es wichtig, Obdachlosen nicht nur ein Heim zu geben, sondern man müsse ihnen auch helfen wieder in die Gemeinschaft integriert zu werden. Seitdem der Musiker aufs Land gezogen sei, habe er von seinem Haus in London sowieso fast gar keinen Gebrauch gemacht. „David Gilmours Großzügigkeit ist wie eine Startrampe für dieses Projekt“, erzählte Crisis-Leiter Shaks Gosh begeistert. Gilmour ist mit seinem geschätzten Vermögen von 105 Mio. Euro einer der reichsten britischen Pop-Stars. Mit der Formation Pink Floyd nahm er unter anderem die mittlerweile weltberühmten Alben „The Wall„, „Wish You Were Here“ und „Dark Side Of The Moon“ auf.
David Gilmour spendet sein Haus für Obdachlose
David Gilmour, Sänger und Gitarrist der Kultband Pink Floyd, verkaufte sein Haus in London. Den Erlös überwies er an ein Obdachlosenprojekt.


