Nach einer Woche an der Spitze der US-Charts müssen die Nine Inch Nails die Pole Position an die Dave Matthews Band abtreten, die mit ihrer ersten DualDisc ihre vierte Nummer eins verzeichnen. „Stand Up“ fand gleich in der ersten Woche nach Veröffentlichung 465.000 Fans. Für den Einstieg auf Rang zwei genügen Weezer 193.000 Verkäufe von „Make Believe“, 20.000 Stück weniger qualifizieren Mariah Carey mit „The Emancipation Of Mimi“ für Position drei. 50 Cent hält Platz vier mit 90.000 Einheiten von „„The Massacre“„, Tausend Kopien weniger lassen NIN mit „With Teeth“ an die fünfte Stelle rutschen. Mit 75.000 Verkäufen von „Modern Day Drifter“ gelingt Dierks Bentley an Rang sechs erstmals der Einstieg in die Top Ten der Pop-Charts, in den Country-Charts gelang ihm das bereits des Öfteren.
Siebte ist Gwen Stefani, deren „Love.Angel.Music.Baby“ mit 74.000 Exemplaren Ausdauer beweist, gefolgt von Rob Thomas, dessen „Something To Be“ nur noch 67.000 Units absetzte. Mike Jones landet nach 59.000 Verkäufen von „Who Is Mike Jones?“ auf Platz neun, 5000 Stück weniger lassen Bruce Springsteen mit „Devils & Dust“ an die zehnte Stelle fallen.
Auch wenn der neue Spitzenreiter in seiner ersten Woche mehr CDs verkaufte als die meisten Neuveröffentlichungen der vergangenen Wochen, so sackte der Gesamtabsatz im US-Geschäft erneut ab. 10,2 Mio. Alben sind 7,9 Prozent weniger als in der Woche davor und 13,1 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2004. Seit Jahresanfang verkaufte der Handel 206,9 Mio. Einheiten, vor einem Jahr waren es zur gleichen Zeit bereits 227,6 Mio. – das entspricht einem kumulierten Minus von 9,1 Prozent. In der kommenden Woche könnte es jedoch dank der – gemessen an ersten Trends – sehr guten Verkaufszahlen von System of a Down und Toby Keith wieder aufwärtsgehen.



