Das US-Pop-Duo Gnarls Barkley kann sich mit seinem Song „Crazy“ weiterhin auf der Pole-Position der britischen Single-Charts behaupten. Damit ist die Soul-Nummer der vierzigste Nummer-eins-Hit der UK-Musikgeschichte, der mindestens sieben Wochen lang die Hitlistenherrschaft innehat. Der amtierende Rekordhalter ist weiterhin Bryan Adams mit „(Everything I Do) I Do It For You“. Sein Beitrag zum „Robin Hood“-Soundtrack dominierte 1991 die Singles-Verkäufe für 16 Wochen. Eine Woche weniger hielt sich Wet Wet Wets Coverversion des The-Troggs-Klassikers „Love Is All Around“ im Sommer 1994 auf dem Charts-Gipfel. Wenige Monate nach Einrichtung der UK-Charts im Jahre 1953 verweilte „I Believe“ von Frankie Laine zwar für insgesamt 18 Wochen auf Nummer eins, da diese allerdings nicht aufeinanderfolgten, fällt der Song aus der Wertung heraus.
Der höchste Neuzugang bei den Singles kommt diese Woche von den Synthiepop-Pionieren Pet Shop Boys auf Platz acht, die mit „I’m With Stupid“ seit sechs Jahren wieder unter den obersten Zehn mitmischen. „Control Myself“, ein Duett von Jennifer Lopez und LL Cool J, kann sich um 13 Plätze verbessern und landet auf der Zwei. Platz drei geht an „From Paris To Berlin“ von Infernal. Der britische Teilnehmer des diesjährigen Eurovision Song Contest, Daz Sampson, verfehlt die Top Ten und steigt mit seinem Rap-Song „Teenage Life“ auf Platz 13 ein.
In den Album-Charts müssen sich Snow Patrol mit „Eyes Open“ nach einer Woche am oberen Charts-Ende geschlagen geben und den Platz für das Doppelalbum der Red Hot Chili Peppers, „Stadium Arcadium„, freimachen. Dirty Pretty Things, die neue Band von Ex-Libertine Carl Barât, erobert in der ersten Verkaufswoche von „Waterloo To Anywhere“ Position drei, das Debütalbum „St. Elsewhere“ von Gnarls Barkley findet sich auf Platz vier wieder. The Kooks können einen Rang gutmachen und landen mit „Inside In/Inside Out“ auf Position fünf.



