“In den Staaten sind wir eine Kultband. Egal, ob wir eine Platte draußen haben oder nicht, wenn wir in Clubs spielen, kommen zwischen fünfhundert und tausend Menschen“, zeigt sich David Lowery, Frontmann von Cracker, zufrieden. Die Leute strömen nicht zuletzt deshalb in die Konzerte, weil Cracker auch Songs von Lowerys alter Combo Camper van Beethoven präsentieren, nach Lowerys Meinung die „erste Alternativeband“ überhaupt.
Die fünfte Cracker-CD „Forever“ nutzt ein bewährtes Arbeitsprinzip: Elemente des klassischen Rocks werden aufgegriffen, mit neuen Stilen vermischt und verfremdet. „Wir nutzen Bestandteile populärer Stile wie etwa Country oder HipHop, doch auf sehr verschrobene Weise. Wir wollen spielen, was wir im Blut haben, wie etwa Merle Haggard und Johnny Cash, aber auf leicht schräge Art“, beschreibt Lowery die Methode. Vor allem aber gilt: Keine Regeln. Gewohnt souverän überschreitet „Forever“ die Grenzen von Swamprock, Glam, Stadionhymnen, Sixties-Pop und serviert diesen Mix mit dem Cracker-typischen Humor.
Entsprechend gemischt ist ihr Publikum: „Bei uns stehen Musikkritiker Schlange, aber es kommen auch Hell“s Angels, wie jüngst bei der Jerry-Garcia-Gedächtnis-Party in Alaska, die von den Höllenengeln veranstaltet wurde. Sie finden, dass wir dem Rock treu geblieben sind, aber auf moderne Weise. Unsere Musik enthält eben eine Menge Geschichte“, meint Lowery.
Cooking Vinyl unterstützt die Veröffentlichung mit Anzeigen im „Rolling Stone“ und „Musikexpress“ sowie Online-Kooperationen mit Amazon und Popkomm. Außerdem berichten zahlreiche Stadt-, Szene- und Musikzeitschriften wie „Prinz“, „Zitty“, „Piranha“, „Intro“ und „Spex“ in ausführlichen Artikeln über das neue Album der Band. Am 24. Februar gastieren Cracker in Hamburg und am 25. Februar in Köln.



