Musik

Covenant: Elektropop von drei emotionalen Nordlichtern

Auf ihrem fünften Album, „Northern Light“, dem ersten für die Hamburger Tonträgerfirma ka2, das sich diese Woche auf Rang 43 der Charts platziert, schlagen die drei Musiker der schwedischen Band Covenant eine Brücke zwischen Elektronik und Pop.

Entstanden ist die elektrisierende Mischung auf „Northern Light“ (Bestellnummer: 508848 2, im Vertrieb von Sony Music) unter der Regie von Clawfinger- und Rammstein-Produzent Jacob Hellner. Er half dem Trio, einen neuen Sound zu finden, der vertraut und gleichzeitig neu klingt. „Wir nahmen das Album im tiefsten Winter in Stockholm auf. Während draußen die Kälte erbarmungslos zuschlug, loderte in uns das Verlangen, tiefe Emotionen in die Aufnahmen zu bringen“, erzählt Joakim Montelius, einer der drei Musiker des Trios. Das ist Coventant auf „Northern Light“ gelungen. Selten wurden minimalistische Elektronik und konstruktive Melancholie derart mitreißend auf einen gemeinsamen Pop-Nenner gebracht. Und das liegt sicherlich nicht zuletzt am Trio, das sich kontinuierlich weiterentwickelt. Um der Progressivität der drei Sounddesigner den nötigen Schub nach vorn zu verleihen, wurde Produzent Jacob Hellner in den nordischen Winter geholt. „Schon beim letzten Album überlegten wir, einen externen Produzenten zu suchen, der verhindert, dass wir uns wiederholen. Nicht so sehr musikalisch, aber soundtechnisch. Als wir von ka2 gefragt wurden, ob wir mit einem Produzenten arbeiten wollten, fiel unsere Wahl sofort auf Hellner. Hier kennt man ihn durch Rammstein, in Schweden dagegen ist er bekannt für seine Produktionen mit dem Flesh Quartet“, so Montelius.

ka2 ist von der Zusammenarbeit begeistert. „Für mich ist ‚Northern Light‘ künstlerisch und qualitätsmäßig das beste Album meiner Karriere seit ‚Serenity‘ von Culture Beat 1993“, erzählt Geschäftsführer Alexander Abraham. Seit acht Wochen rangiert die erste Singleauskopplung des Albums, „Call The Ships To Port„, auf Platz eins der DAC-Charts und gilt dort als erfolgreichste Single des Jahres. Eine POS-Kampagne und eine Kooperation mit Amazon.de soll die CD zur VÖ unterstützen. Ferner erscheinen Beiträge im „WOM-Journal“, in „Sonic Seducer“, „Zillo“, „Musikexpress“, „Prinz“ und „Maxim“.