Musik

„Concert For Diana“ soll internationales Großereignis werden

Für das von den Prinzen Harry und William geplante Konzert zum Gedenken an Lady Diana gibt es nun handfeste Details. So soll Live Nation die Benefizveranstaltung nicht nur durchführen, sondern auch als TV-Produzent fungieren. Zudem mischt auch ein Universal-Mann mit.

Für das von den britischen Prinzen Harry und William geplante Großkonzert zum Gedenken an ihre tödlich verunglückte Mutter, Lady Diana, gibt es nun handfeste Details. So soll Live Nation, weltweiter Marktführer im Live-Entertainment-Gewerbe, die Benefizveranstaltung nicht nur durchführen, sondern dabei auch als TV-Produzent fungieren.

Live Nation wird mit einem eigenen Produktionsteam vor Ort dafür sorgen, dass alle interessierten Lizenznehmer das „Concert For Diana“ live übertragen können. Die Verteilung der Ausstrahlungsrechte soll im Januar 2007 abgeschlossen werden, ließ das Unternehmen wissen. Die Veranstaltung soll am 1. Juli im renovierten Wembley Stadion stattfinden und geht auf eine Initiative der beiden Windsor-Prinzen zurück.

Die Eintrittskarten für das „Concert For Diana“ gehen ab dem 13. Dezember über Ticketmaster in den Vorverkauf und sollen 45 Pfund oder umgerechnet knapp 67 Euro kosten. Bei der Vorstellung der Details gaben William und Harry auch erste Stars bekannt: Wie erwartet, werden mit Elton John und Duran Duran zwei erwiesene Lieblinge von Prinzessin Diana auftreten. Zudem im Line-up: Bryan Ferry, Pharrell Williams, Joss Stone, das English National Ballet und Andrew Lloyd Webber.

Weitere Topstars sollen in den kommenden Wochen und Monaten bekannt gegeben werden. Britische Medien hatten zuvor bereits über die Teilnahme von Künstlern wie Sting, Phil Collins, Kylie Minogue, Madonna und Robbie Williams spekuliert. Die Söhne der Verstorbenen, an deren zehnten Todestag und 46. Geburtstag erinnert werden soll, stehen einem Advisory Board vor, das sich um die Durchführung des Konzerts kümmert. Ebenfalls Mitglied in der Beratergruppe ist Lucian Grainge, Chairman & CEO von Universal Music Group International.

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