Das „Concert For Diana“, das am 1. Juli in London über die Bühne ging, hat in den Tagen danach die Verkaufszahlen der aufgetretenen Künstler in die Höhen getrieben. Insgesamt hatten beachtliche 14,8 Millionen die Live-Übertragung des Konzerts im Fernsehen verfolgt. Gegen 22 Uhr erzielte die BBC damit einen Marktanteil von 60 Prozent. Damit erreichte die Übertragung aus dem Wembley-Stadium deutlich höhere Werte als zuletzt die Live-Ausstrahlung vom Glastonbury-Festival, das weniger als zwei Millionen sahen, oder die Live-8-Übertragung, als 2005 knapp zehn Millionen zugeschaut hatten.
Unmittelbar nach dem „Concert For Diana“ profitierten viele der Künstler von ihren Auftritten bei dem Gedächtniskonzert. So wird das Album „Alright, Still“ von Lily Allen von Platz 46 in der vergangenen wieder in die Top 20 einsteigen. Bei Take That lohnte sich die Teilnahme doppelt. Ihre aktuelle CD „Beautiful World“ wird ebenfalls wieder in die Top 20 steigen, während ihre Zusammenstellung „Never Forget – The Ultimate Collection“ von Rang zehn wieder in die Top 5 vorstoßen soll.
Auch das Album „Undiscovered“ von James Morrison wird sich von Rang 66 in die Top 30 verbessern, Elton Johns „Rocket Man – The Definitive Hits“ springt noch einmal von Platz 100 in die Top 30.
„Jeder Künstler, der bei dem Konzert gespielt hat, erfährt eine Aufwärtsbewegung“, erklärte ein Sprecher der Handelskette HMV. „Das Konzert hat ein Mainstream-Publikum erreicht, das sich normalerweise nicht einen dieser Acts ansehen würde. Die Band The Feeling etwa hat vor einem völlig neuen Publikum gespielt.“



