Trotz strammer Konkurrenz von Foo Fighters und Backstreet Boys kann sich Coldplay eine zweite Woche an der Spitze der US-Albumcharts halten. Die Band um Sänger Chris Martin verlor zwar in der zweiten Woche nach VÖ mehr als die Hälfte der Kunden, kann sich aber nach 323.000 Verkäufen an erster Stelle halten. „X & Y“ hat damit inzwischen 1,06 Mio. Kopien verkauft und könnte auch in der kommenden Woche seinen ersten Platz verteidigen.
311.000 Stück setzten die Foo Fighters in der ersten Woche ab und qualifizieren sich mit der Doppel-CD „In Your Honor“ für Rang zwei. Bei ihrem Comeback schafft es die gereifte Boygroup Backstreet Boys auf Anhieb, 290.000 Exemplare von „Never Gone“ zu verkaufen und landet somit auf Position drei.
Im Schatten der Medaillenränge und unbeeindruckt von den Verkaufsschwankungen anderer Platten bleibt Mariah Carey die große Konstante des Frühsommers. Ihr Album „The Emancipation Of Mimi“ steigt von fünf auf vier und setzt dabei 163.000 Einheiten ab. Seit Wochen liegen die Verkaufszahlen der Künstlerin regelmäßig zwischen 150.000 und 200.000 Einheiten; ihre Comeback-Platte zeigt bislang keine Ermüdungserscheinungen.
Auf Platz vier finden sich die Black Eyed Peas nach einem Absatzeinbruch von 47 Prozent wieder. Ihr „Monkey Business“ fand 155.000 neue Fans. Neu an sechster Stelle ist Fat Joe, der mit 106.5000 Units von „All Or Nothing“ die beste Erstverkaufswoche seiner Karriere hinlegt. Dahinter hält sich Toby Keith mit 93.000 Stück von „Honkytonk University“ stabil auf Rang sieben vor Shakira, die mit 77.000 Exemplaren von „Fijación Oral Vol. 1“ an die achte Stelle abrutscht. Neunte ist Gwen Stefani nach 76.400 Verkäufen von „Love.Angel.Music.Baby“ – hauchdünn vor System of a Down, die von „Mezmerize“ lediglich 200 Kopien weniger absetzten.



