Chris Martin, Sänger der britischen Band Coldplay und Traum aller Schwiegermütter, legte kürzlich ein Verhalten an den Tag, das eigentlich nicht zum Image des wohlerzogenen Schöngeists passt. Als er im Surfer-Paradies Byron Bay beim Wellenreiten von einem Paparazzo abgelichtet wurde, stürmte er aus dem Wasser und forderte den Fotograf auf, die Bilder von seiner Digicam zu löschen. Als dieser sich weigerte, den Wünschen von Mr. Martin nachzukommen, war es um den sonst so friedliebenden Musiker geschehen. Er ging zum Wagen des Übeltäters, packte sich einen Stein und hämmerte damit wie besessen auf die Windschutzscheibe ein. Als sie nicht zerbrach, versuchte er auch noch die Luft aus den Autoreifen zu lassen. Der Fotograf erstattete daraufhin Anzeige und Martin wurde in Gewahrsam genommen. Mittlerweile befindet er sich zwar wieder auf freiem Fuß, doch muss er sich am 8. Oktober wegen des Vorfalls vor Gericht verantworten.
Wenn Chris Martin Anwaltskosten sparen will, kann er sich vielleicht Ratschläge bei einem anderen kamerascheuen Pop-Star einholen. Auch bei Michael Jackson brannten unlängst in einer ähnlichen Situation sämtliche Sicherungen durch. Als eine Fotografin versuchte den „King of Pop“ samt Söhnchen Prince Michael abzulichten, schlug Jacko zu. Anschließend hetzte er seine Bodyguards auf die wehrlose Frau. Diese blieb zwar unverletzt, die Polizei hat mittlerweile aber trotzdem ein Untersuchungsverfahren eingeleitet.


