Lyor Cohen findet, bei Warner Music sei man der Musik stärker verbunden als in anderen Firmen. Und an seinem alten Arbeitgeber stört den neuen Leiter des US-Geschäfts noch etwas. Seinem bisherigen Vorgesetzten Doug Morris, dem Chairman der Universal Music Group, den Laufpass zu geben, sei eine schwere Entscheidung für ihn gewesen, so Cohen. Hingegen hätte es ihn nur wenig Überwindung gekostet, Vivendi den Rücken zu kehren. Vor allem habe er die Unterstützung des Konzerns vermisst, als gegen ihn und die von ihm geleitete Island Def Jam Group im letzten Jahr ein in den Medien stark beachteter Prozess lief. Der Hauptgrund für seinen Wechsel zu Warner sei jedoch ein anderer gewesen: „Warner Music wurde von Menschen gekauft, die wirklich gerne im Musikgeschäft sein wollen.“ Anderen Medienkonzernen wie Sony, Bertelsmann oder Vivendi spricht er dieses eindeutige Bekenntnis zur Musik ab.
Cohen vertraut auf Chefs mit Liebe zur Musik
Lyor Cohen findet, bei Warner Music sei man der Musik stärker verbunden als in anderen Firmen. Und an seinem alten Arbeitgeber stört den neuen Leiter des US-Geschäfts noch etwas.



