Der Brauseproduzent Coca Cola eröffnet Anfang 2004 einen Download-Shop für Musik in Großbritannien. Partner sind neben dem Technologiedienstleister OD2 On Demand Distribution auch die britischen Charts. Mit der Official UK Chart Company hatte Coca Cola erst letzte Woche einen hoch dotierten Sponsorshipdeal besiegelt. Künftig sollen Briten also ihre digitalen Musikkäufe unter dem Coke-Logo erledigen. Dazu passend wird es dann ab Januar auch die offiziellen Coke-Download-Charts geben. Unter der Adresse www.mycokemusic.com kann ab 2004 für 99 Pence (1,40 Euro) pro Song heruntergeladen werden. Der Cola-Shop hat die Unterstützung der britischen Branche und wartet schon zum Start mit über 250.000 Einzeltiteln von rund 8500 Acts auf. Beobachter werten die Download-Pläne von Coca Cola als reine Marketingmaßnahme. Mit Downloadshops sei derzeit kein Geld zu verdienen, so die Analysten. Allerdings könnte es Coke hervorragend für Crossvermarktung nutzen. So plane der Brausehersteller wohl, Musik an den Verkauf von Getränken zu bündeln. Mit diesem Vorstoß versucht Coca Cola eine Allianz zwischen dem schärfsten Mitbewerber, Pepsi, und Apple zu kontern. Ab Februar verschenkt Pepsi nämlich 100 Mio. Songs aus dem iTunes Music Store.
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