Musik

Clive Davis angelt sich Leona Lewis

Fünf Millionen Pfund oder umgerechnet fast 7,5 Millionen Euro schwer soll der Vertrag sein, mit dem Branchenurgestein Clive Davis die Siegerin der jüngsten „X Factor“-Runde in Großbritannien, Leona Lewis, an sein Label J Records gebunden hat.

Fünf Millionen Pfund oder umgerechnet fast 7,5 Millionen Euro schwer soll der Vertrag sein, mit dem Branchenurgestein Clive Davis die Siegerin der jüngsten „X Factor“-Runde in Großbritannien, Leona Lewis, für zunächst fünf geplante Alben weltweit an sein Label J Records gebunden hat. Ein Auftritt der Sängerin im Hilton-Hotel in Los Angeles soll bei Davis, Musikchef der amerikanischen Sony-BMG-Division RCA, den letzten Ausschlag gegeben haben, Lewis unter seine Fittiche zu nehmen.

Zuvor hatte der Musikmanager bereits die Karrieren von Künstlerinnen wie Whitney Houston und Alicia Keys, aber auch von Acts wie Justin Timberlake entscheidend geprägt. Für „X Factor“-Macher Simon Cowell steht schon fest: „Leona ist die beste ‚X Factor‘-Teilnehmerin aller Zeiten. Wir wollen alles in unserer Macht stehende tun, um sie zu einem internationalen Star zu machen.“ Er habe schon zuvor gesagt, dass er in ihr die nächste Whitney Houston sieht, und daran glaube er auch weiter.

Lewis hat sich mit ihrer Single „A Moment Like This“ als die sich bislang am schnellsten verkaufende britische Single-Künstlerin etabliert und verbuchte auch den sich bislang im Königreich am schnellsten verkaufenden Download: Binnen der Veröffentlichungswoche im Dezember verkaufte die Single 571.253 Einheiten, davon allein 50.000 Downloads innerhalb der ersten Stunde nach Ausstrahlung der Finalshow. Die erst Mitte Dezember erhältliche Single schaffte es noch auf den zweiten Platz der bestverkauften Singles im Jahr 2006 in UK.

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