Die Mediensparte des Konzerns Clear Channel plant den Einstieg ins Geschäft mit Video-on-Demand und will dazu zunächst 17 der Online-Auftritte ihrer Radiostationen in den Regionen New York, Los Angeles, Boston, St. Louis und Washington D.C. um Videoinhalte ergänzen. Dabei sollen die Videos passend auf die Musikfarbe der Stationen abgestimmt werden, betonte Evan Harrison, Executive Vice President für die Bereiche Online Music & Radio bei Clear Channel, im Gespräch mit dem „Billboard“-Magazin. Nach dem Erfolg der hauseigenen Webradio-Angebote im vergangenen Jahr könne Clear Channel nun dank VoD auch im Wettbewerb um die großen Werbebudgets mit den großen Onlineplattformen bestehen.
So sei die Zahl der durchschnittlichen Hörer der Onlineradios bei Clear Channel im Jahr 2005 von zunächst 300.000 auf zuletzt 950.000 gewachsen. Zudem brachte das Unternehmen bislang 6,5 Mio. Podcasts unter die Leute, die Wachstumsrate in diesem Bereich liege jede Woche bei zehn Prozent. Zudem habe das Unternehmen mit Stripped eine Plattform für die Onlinevermarktung von exklusiven Konzertinhalten aufgebaut, die derzeit über rund 125 Websites zu erreichen sei.


