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Clear Channel senkt Ticketpreise

Clear Channel Entertainment, Marktführer unter den Veranstaltern, hört auf seine Kundschaft. Nachdem das Geschäft mit Live Entertainment in den USA im Jahr 2004 um zwei Prozent schrumpfte, will CCE nun mit Preissenkungen verlorene Fans zurückgewinnen.

Clear Channel Entertainment, Marktführer unter den Veranstaltern, hört auf seine Kundschaft. Nachdem das Geschäft mit Live Entertainment in den USA im Jahr 2004 um zwei Prozent schrumpfte, will CCE nun mit Preissenkungen verlorene Fans zurückgewinnen. „Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder mehr auf die Fans konzentrieren“, gab Michael Rapino zu. Der CEO von Clear Channel Music hat zur Wiederbelebung des laschen Ticketverkaufs veranlasst, dass bei über 200 Open-Air-Konzerten in dieser Saison die Eintrittspreise gesenkt werden. Die Rasenplätze in den Freiluftarenen sollen zum Teil nur noch 20 Dollar inklusive Parkgebühren und sonstiger Abgaben kosten. Das entspricht einem Rabatt von fast einem Drittel im Vergleich zu den Vorjahrespreisen.

Bei anderen Shows will Clear Channel so genannte Rasenpässe anbieten: Für 39 Dollar bekommen Fans den Stehplatz in der Arenamitte, einen Parkplatz und einen Getränkegutschein in Höhe von zehn Dollar. „Das letzte Jahr war der Weckruf für alle Veranstalter“, erklärte Rapino, dessen Unternehmensbereich zuletzt Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Die seit Jahren steigenden Preise hätten viele Konzertgänger vergrault, nun soll es der Discount richten. Bei Umfragen unter den Kunden habe man festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit der Fans die zu hohen Preise bemängelte.

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