Musik

Clear Channel reizt Mitbewerber

Das amerikanische Konzertgewerbe gerät in Bewegung: Nach der Ankündigung Clear Channels, die Konzertsparte abzuspalten und an die Börse zu bringen, tragen sich diverse Mitbewerber mit Übernahmegedanken.

Das amerikanische Konzertgewerbe gerät in Bewegung: Nach der Ankündigung des Medienkonzerns Clear Channel, die Konzertsparte Clear Channel Entertainment (CCE) abzuspalten und an die Börse zu bringen, tragen sich diverse Mitbewerber mit Einstiegs- oder gar Übernahmegedanken. Zu den potenziellen Kandidaten für einen Einstieg bei CCE zählt die Nachrichtenagentur Reuters Firmen wie House Of Blues Entertainment und Jam Productions. Bei Jam könne man sich auch eine komplette Übernahme vorstellen, bestätigte Firmenmitbegründer Jerry Mickelson. Aber auch Dave Lucas, früherer CEO der Unternehmenssparte Clear Channel Music, soll mit seinem neuen Unternehmen Live 360 und potenziellen Geldgebern bereits an einem Angebot für CCE arbeiten.

Im Hause Clear Channel dämpft Konzern-CFO und CCE-Interim-CEO Randall Mays die Übernahmegedanken der Mitbewerber allerdings: CCE stehe nicht zum Verkauf, betonte Mays, dafür seien die Wachstumsaussichten der Sparte einfach zu gut. Die Mays-Familie, die rund sieben Prozent der Anteile am Clear-Channel-Gesamtkonzern hält, will sich demnach auch nach der Abspaltung der Konzertsparte in diesem Geschäftszweig engagieren. Analysten schätzen den Wert von CCE auf 1,5 bis zwei Mrd. Dollar.

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